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Voigtsdorf

Es wird davon ausgegangen, dass Voigtsdorf, im Zuge der allgemeinen Besiedlung des oberen Erzgebirges, im frühen 13. Jahrhudert entstand.
Ein vorhandenes Erbgericht lässt darauf schließen, dass die Erstbesiedlung durch Bauern und einem dazugehörigen Erbrichter vollzogen wurde.

Voigtsdorf besitzt einen ausgeprägten Waldhufencharakter, welcher durch die Ortslänge von 5 Kilometern und Güter, die weitgezogen bis auf die Anhöhen rechts und links des Dorfbaches reichen, gekennzeichnet ist.

Urkundlich erwähnt wird Voigtsdorf erstmals 1365. Nickel von Hartusch (Nicolaus von Hartitzsch) erwarb zu der Zeit das Dorf als Lehen (wie auch Dorfchemnitz).
Das herrschaftliche Zentrum war das Rittergut, welches sich heute am Ortsausgang Richtung Dorfchemnitz befindet.
Mit den Jahren kam es in der Erbfolge zu einer Trennung von Rittergut und Ort. Der Dorfbach als Trennungslinie teilte Voigtsdorf in ein Ober- und Niederdorf.

Rittergut Voigtsdorf - zeitgenössische Darstellung

Es wird davon ausgegangen, dass Voigtsdorf, im Zuge der allgemeinen Besiedlung des oberen Erzgebirges, im frühen 13. Jahrhudert entstand.
Ein vorhandenes Erbgericht lässt darauf schließen, dass die Erstbesiedlung durch Bauern und einem dazugehörigen Erbrichter vollzogen wurde.
Voigtsdorf besitzt einen ausgeprägten Waldhufencharakter, welcher durch die Ortslänge von 5 Kilometern und Güter, die weitgezogen bis auf die Anhöhen rechts und links

des Dorfbaches reichen, gekennzeichnet ist.
Urkundlich erwähnt wird Voigtsdorf erstmals 1365. Nickel von Hartusch (Nicolaus von Hartitzsch) erwarb zu der Zeit das Dorf als Lehen (wie auch Dorfchemnitz).
Das herrschaftliche Zentrum war das Rittergut, welches sich heute am Ortsausgang Richtung Dorfchemnitz befindet.
Mit den Jahren kam es in der Erbfolge zu einer Trennung von Rittergut und Ort. Der Dorfbach als Trennungslinie teilte Voigtsdorf in ein Ober- und Niederdorf.
In der frühen Neuzeit stand der Ort kurz vor dem Niedergang.
So lebten nach einer Pestepidemie 1582 und dem 30 Jährigen Krieg 1618 - 1648 nur noch 6 Familien in Voigtsdorf.
Auch das Rittergut wurde später aufgelöst.
Nachdem im Jahr 1857 der letzte Lehnsherr von Voigstsdorf, Hans Adolph von Hartitzsch verstarb, ging das Erbe an die Familie von Lüttichau, die auch in Dorfchemnitz das

Rittergut besaßen. Von den zwei Gütern entschied sich die Herrschaft für das Ritergut in Dorfchemnitz. Das Gut in Voigtsdorf wurde nicht mehr benötigt. Das gesellschaftliche Leben gestalteten von da an die Voigtsdorfer Bürger, meist Bauern und Handwerker, selbst.
Vereine wurden gegründet, die teilweise noch imer Bestand haben.
So ist das Ortsleben heute durch Vereine und Organisationen geprägt, wie dem Turn- und Sportverein Voigtsdorf 1907 e.V. und dem Heimafestverein Voigtsdorf e. V.

Traditionelle Berufe wie Schmied, Tischler, Zimmerer, Stuhlmacher, Polsterer und Bäcker waren und sind feste Bestandteile des heutigen Ortsteils.
Einen großen Beitrag zur Erhaltung der historischen Siedlungsstruktur leistet vor allem der Zuzug von jüngeren Familien in die alten Fachwerkgebäude.

In der zweiten Hälfte des 19. und der ersten des 20. Jahrhunderts hatte Voigtsdorf weit über 1000 Einwohner.
Heute sind es ca. 890 (Stand 2011).